e-mail | kontakt







Diagnostik>Service

ZENTRALE LABORDIAGNOSTIK

 

Download Einsendescheine:    
Service für Ärzte bundesweit

Die Zentrale Labordiagnostik des Bernhard-Nocht-Instituts ist das Nationale Referenzzentrum für tropische Infektionserreger und bietet bundesweit diagnostische Leistungen und Beratung für Ärzte an.
Die enge Zusammenarbeit der Zentralen Labordiagnostik mit den Forschungsgruppen fördert die Weiterentwicklung diagnostischer Methoden und deren Bewertung für eine Einführung in die Routine, wie z.B. molekularbiologische Nachweismethoden für hämorrhagische Fieberviren, Mikrosporidien oder Leishmanien.

 

Bei Verdacht auf eine Infektion kann ein großes Spektrum direkter und indirekter Nachweismethoden für Viren, Bakterien, Protozoen und Würmer eingesetzt werden. Dazu gehören z.B. spezielle Kultivierungsverfahren, PCR oder Antikörperdiagnostik (Serologie).

Download Leistungsverzeichnis
(Stand 08/2012, 37Seiten, 217 KB)

 

 
Tropische Viren

Bei Verdacht auf eine hochinfektiöse gefährliche Krankheit können Proben in einem Hochsicherheitslabor bearbeitet werden. Bei hämorrhagischem Fieber ist das Bernhard-Nocht-Institut der erste Ansprechpartner in Deutschland. Proben fast aller bekannten tropischen Viren werden als Referenzmaterial vorgehalten. PCR-Nachweismethoden für die bekannten hämorrhagischen Fieberviren sind etabliert, so dass innerhalb von 6-8 Stunden nach Eingang der Probe eine Ausschlussdiagnose gestellt werden kann. Die Abteilung für Virologie ist WHO Kooperationszentrum für Arboviren und hämorrhagische Fieberviren und Mitglied im europäischen Netzwerk zur Diagnostik importierter Viruserkrankungen (ENIVD).

Hotline für Verdachtsfälle: 040/42818-0 (24 h täglich)

 

Familiäre Fiebersyndrome
Als wichtige Differentialdiagnose zu fieberhaften Infektionskrankheiten wurden genetisch bedingte Erkrankungen, die rezidivierende Fieberanfälle verursachen können, in das diagnostische Angebot einbezogen (Familiäres Mittelmeerfieber [FMF], Hyper-IgD- und periodisches-Fieber-Syndrom [HIDS], TNF-Rezeptor-assoziiertes periodisches Fieber [TRAPS, Hibernisches Fieber], Familiäre Kälteurtikaria [FCU], Muckle-Wells-Syndrom [MWS], CINCA-Syndrom, PAPA-Syndrom, familiäre rekurrierende Arthritis [FRA]).


Melde- und Referenzstelle für in Deutschland diagnostizierte Amöbiasisfälle
Mit dem Ziel, das Ausmaß importierter und autochthoner Amöbiasisfälle zu erfassen, die Diagnostik und Behandlung zu optimieren und entsprechende Beratungen durchführen zu können, hat das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin eine Melde- und Referenzstelle eingerichtet. Hier können auch Informationen zum diagnostischen Vorgehen bei Verdachtsfällen und zur Behandlung eingeholt werden. Die Meldungen über alle Formen der Amöbiasis werden unter Angabe einer Patienten-Kodierung, des Aufenthaltsorts und der Aufenthaltsdauer in endemischen Gebieten und gegebenenfalls eines Laborbefunds erbeten. Mehr....

Stand 11/2012


[Druckversion]