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Es ist eng in dem ehrwürdigen Schumacherbau oberhalb der Landungsbrücken,
der das Bernhard-Nocht-Institut (BNI) seit 1914 beherbergt. Immerhin ist
die Zahl der Mitarbeiter von gut 100 Beschäftigten im Jahre 1920
auf inzwischen knapp 400 Beschäftigte angestiegen. Bereits 1996 hatte
der Wissenschaftsrat auf die zu knappe räumliche Ausstattung des
Instituts hingewiesen und eine bauliche Erweiterung insbesondere
infolge der geforderten und weiter erfolgreichen Drittmitteleinwerbung
für unausweichlich gehalten.
Aufgabe des BNI ist die Erforschung von Infektionen der Tropen und Subtropen.
Für den Umgang mit diesen Erregern gelten zunehmend hohe Sicherheitsanforderungen,
denen durch entsprechende Laborausstattung Rechnung getragen werden muss.
Zur Zeit verfügt das BNI lediglich über zwei kleinere Laboratorien,
die für den Umgang mit Erregern der Sicherheitsstufen 3 und 4 ausgerüstet
sind. Diese Labors werden vor allem benötigt für die Diagnostik
tropischer Viren, für die das Institut eine besondere Expertise besitzt
und die europaweit zunehmend in Anspruch genommen wird. Die vorhandene
räumliche Ausstattung reicht zur Erfüllung der gestiegenen Ansprüche
in Forschung und Diagnostik nicht mehr aus.
Mit dem Erweiterungsbau erhält das BNI rund 3.000 Quadratmeter dringend
benötigter Nutzfläche für Sicherheitslaboratorien und Versuchstierhaltung,
die seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen internationalen
Forschungsinstitutionen und damit seine Existenz auf die nächsten
Jahrzehnte hinaus sichern. In der mehrere Jahre umfassenden Planungsphase
wurden in Abstimmung mit den Behörden insbesondere die hohen Sicherheitsanforderungen
an das Gebäude definiert und umgesetzt.
Der Erweiterungsbau ist Teil eines EU-geförderten Projekts für
den Aufbau eines europäischen Zentrums für Forschung und Training
auf dem Gebiet der hochinfektiösen importierten Krankheiten.
>>zur
englischen Website des Projekts
Baufortschritt
Im Februar 2005 wurde das alte Tierhaus abgerissen, auf dessen Gelände
der Erweiterungsbau errichtet wird. Am 12. Juli 2005 fand die Grundsteinlegung
statt, vorgenommen durch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und
den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von
Beust. Im Juni 2006 wurde das Richtfest begangen. Die Einweihung des Gebäudes
wird in 2008 stattfinden.
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Pressemitteilungen
Mitteilung der BSG vom 10.04.2007
Erweiterungsbau
des BNI gesichert
Senat bewilligt 4,2 Mio. Euro zur Vorfinanzierung von Bauschäden
und erhöhte Standards beim Hochsicherheitslabor
Mitteilung vom 28.06.2006
Richtfest
für den Erweiterungsbau des Hamburger Tropeninstituts
Am 29.06.2006 wird das traditionelle Richtfest begangen
Mitteilung vom 02.11.2005
Zwei
Millionen Euro EU-Förderung für das Hamburger Tropeninstitut
Ausbau zu einem europäischen Zentrum für importierte und hochinfektiöse
Erkrankungen
Mitteilung vom 07. Juli 2005
Grundsteinlegung
für den Erweiterungsbau des Hamburger Tropeninstituts
am Dienstag, 12. Juli um 15.00 Uhr
Mitteilung vom 02. Februar 2005
Startschuss
für Erweiterungsbau des Hamburger Tropeninstituts
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